Immersive AR/VR-Spiele: wie sie gebaut werden
Erweiterte Realität (AR) und virtuelle Realität (VR) sind vom Versprechen zur Realität geworden: immer zugänglichere Brillen, AR-fähige Mobilgeräte und Anwendungsfälle, die weit über das Spiel hinausgehen, von der Schulung bis zur Industriesimulation. Aber immersive Erlebnisse zu entwickeln ist sehr verschieden davon, ein traditionelles Spiel zu machen: Die technischen, gestalterischen und Performance-Herausforderungen sind spezifisch, und ein Fehler, der auf dem Bildschirm geringfügig ist, kann in VR die Erfahrung ruinieren oder dem Nutzer sogar Übelkeit bereiten.
In diesem Artikel erklären wir, worin sich AR und VR unterscheiden, wie diese Erlebnisse gebaut werden, welche technischen Herausforderungen sie stellen und wofür sie über die Unterhaltung hinaus genutzt werden.
AR und VR: worin sie sich unterscheiden
Die virtuelle Realität taucht den Nutzer mittels einer Brille, die ersetzt, was er sieht und hört, in eine vollständig digitale Umgebung. Die erweiterte Realität hingegen überlagert digitale Elemente über die reale Welt, sei es über das Mobilgerät oder über transparente Brillen. Es sind unterschiedliche Technologien mit unterschiedlichen Herausforderungen: VR erfordert Immersion und vollständigen Komfort, während AR den Inhalt überzeugend verstehen und in der realen physischen Welt verankern muss.
Wie ein immersives Erlebnis gebaut wird
Die Entwicklung stützt sich auf Engines wie Unity oder Unreal, die über spezifische Werkzeuge für AR und VR verfügen, zusammen mit den Kits jeder Plattform (Brille, Mobilgerät). Aber über die Technologie hinaus ist es das Interaktionsdesign, das ein gutes immersives Erlebnis bestimmt: wie sich der Nutzer bewegt, wie er Objekte greift, wie er ohne traditionellen Bildschirm geführt wird. Für drei Dimensionen und für den Körper des Nutzers zu gestalten, ist eine eigene Disziplin, die man nicht improvisiert.
Die spezifischen technischen Herausforderungen
Immersive Erlebnisse haben Anforderungen, die in anderen Formaten nicht existieren:
- Performance: eine hohe und stabile Bildrate zu halten ist Pflicht.
- Komfort: eine schwache Performance in VR verursacht Übelkeit (Motion Sickness).
- Tracking: Kopf, Hände und Umgebung präzise verfolgen.
- Verankerung in AR: den digitalen Inhalt stabil in der realen Welt fixieren.
- Interaktion: intuitive Steuerungen ohne Tastatur oder Maus entwerfen.
Performance ist nicht verhandelbar
In einem normalen Spiel ist ein Bildraten-Einbruch lästig; in VR kann er beim Nutzer echte Übelkeit auslösen. Deshalb ist die Performance die Einschränkung Nummer eins: Die Erfahrung muss eine hohe und konstante Bildrate halten, was dazu zwingt, Kunst, Code und Rendering maximal zu optimieren. Diese Anforderung bestimmt alle Entscheidungen des Projekts und ist einer der Gründe, warum die immersive Entwicklung spezifische technische Erfahrung erfordert.
Über die Unterhaltung hinaus
Auch wenn Spiele das sichtbare Gesicht sind, schaffen AR und VR enormen Wert in anderen Bereichen: Schulung und Simulation (gefährliche oder kostspielige Verfahren risikofrei üben), Industrie (assistierte Wartung, digitale Zwillinge), Gesundheit, Einzelhandel (Produkte virtuell ausprobieren) und Bildung. In vielen dieser Fälle ist der Ertrag klarer und messbarer als in der Freizeit, und die Nachfrage nach maßgeschneiderten immersiven Erlebnissen wächst im Unternehmensumfeld rasch.
Mit einem technischen Partner bauen
Die immersive Entwicklung verbindet Kenntnisse über Engines, extreme Optimierung, 3D-Design und Interaktion, die nur wenige Teams vollständig im Haus haben. Einen spezialisierten technischen Partner zu haben, erlaubt es, diese Projekte mit Garantien anzugehen, die typischen Fehler zu vermeiden, die die Erfahrung ruinieren, und auf einer soliden und wartbaren Basis zu bauen.
Bei AxiomTech entwickeln wir maßgeschneiderte AR/VR-Erlebnisse und -Spiele, von der Unterhaltung bis zur Schulung und Industriesimulation, mit Fokus auf Performance und Komfort. Wenn Sie eine immersive Idee haben, schildern Sie uns Ihren Fall.
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